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meine Wellensittiche und ihre Freunde ...
 

woher kommt der Wellensittich?

Wellensittiche leben in den Steppen und Halbwüsten in Zentral-Australien. Sie meiden nur die geschlossenen Waldgebiete im Nordosten und Südwesten. In der Regel meidet der Wellensittich auch Küstengebiete und auch die Inseln. Sie leben bevorzugt in der Nähe von Wasserstellen. Sie muss in wenigen Flugminuten erreichbar sein, denn der Wellensittich benötigt Wasser um die aufgenommene Nahrung einweichen zu können. Seit dem 18. Jahrhundert sind die Wellensittiche auch bei uns (als Heimvogel) beheimatet.

Wellensittiche in der freien Natur

Wellensittiche sind die kleinste Papageienart und leben immer in einer Schar mit ca. 20 - 40 Artgenossen. Diese Lebensart schützt vor Gefahren, z. B. von Greifvögeln. Ein Greifvogel würde es nicht wagen, einen geschlossenen Schwarm anzugreifen. Sie greifen sich lieber die kranken und schwachen Wellensittiche, die zurückfallen. Die Wellensittiche bleiben auch beim Fressen und Trinken am Boden im Schwarm zusammen oder beim Schlafen auf einem gemeinsamen Schlafbaum.
Die Wellensittiche leben innerhalb des Schwarms fest verpaart. Sie sind monogam und bleiben ihrem Partner ein Leben lang treu
Wellensittiche leben von verschiedenen Grassamen und einigen Kräutersamen. Sie halten sich gerne in hohen Eukalyptusbäumen, Akazien und verschiedenen Büschen auf. Vor allem in den Eukalyptusbäumen bauen sie ihre Nisthöhlen.
Der Wellensittich siedelt nach Möglichkeit in Wassernähe, ist aber auch in der Lage, mit Tautropfen seinen Durst zu stillen und sogar einige Tage ohne Wasseraufnahme zu überleben.

die Geschichte des Wellensittichs

Der Wellensittich wurde angeblich von dem Strafgefangenen und Künstler Thomas Watling entdeckt, der wegen des Fälschens von Banknoten 1792 in die Strafkolonie Australien deportiert worden war. 1831 gelangte das erste Mal ein ausgestopfter Wellensittich nach Europa.

1794 erwähnt George Shaw den Vogel erstmals in dem Buch Zoology of New Holland (Neuholland war ein vorläufiger Name Australiens), die dafür verwendeten Exemplare erhielt er von einem der frühen Siedler, der sie in der Umgebung von Parramatta gesammelt hatte. 1805 beschrieb Shaw den Wellensittich erstmalig wissenschaftlich in The Naturalist's Miscellany unter dem Namen Psittacus undulatus, darin findet sich auch die älteste wissenschaftliche Darstellung der Art von R. P. Nodder. Im Jahre 1840 gab der Zoologe John Gould, der zugleich ein erstrangiger Zeichner insbesondere von Vogeldarstellungen war, in seinem siebenbändigen Werk The Birds of Australia dem Wellensittich seinen noch heute gültigen wissenschaftlichen Namen.

John Gould war es auch, der im gleichen Jahr vermutlich erstmals lebende Exemplare nach England einführte. Durch eine Vogelausstellung in Antwerpen im Jahre 1850 wurde der Vogel in ganz Europa bekannt. Kurz darauf wurden große Wildfänge nach Europa importiert, wo sich später erste Zuchterfolge einstellten. In den folgenden Jahren nahm der Export von Wellensittichen so stark zu, dass 1884 von der australischen Regierung ein Exportverbot erlassen wurde. Dieses Gesetz gilt bis heute, obwohl der Wellensittich in Australien nicht zu den bedrohten Arten zählt.

Mittlerweile wird der Vogel in zahlreichen Farbschlägen (blau, gelb, grau, weiß ...) gezüchtet. 1872 tauchten erstmals gelbe Tiere auf. Um 1900 kamen blaue hinzu, 1920 die ersten weißen Wellensittiche. Heute gibt es rund 100 Standard-Farbschläge, die von den Zuchtverbänden anerkannt werden. Auf Vogelschauen wird der so genannte Standardwellensittlich zur Schau gestellt. Er ist deutlich größer als der normale Wellensittich, welcher bei den Züchtern als Hansi-Bubi bezeichnet wird.


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Daten

  • Klasse: Vögel

  • Ordnung: Papageien

  • Familie: Papageien

  • Unterfamilie: Plattschweifsittiche

  • Gattung: Wellensittiche

  • Art: Wellensittich

  • Farbe Standard: grün mit gelber Maske

 

  • Größe gesamt: 18 - 24cm

  • Schwanz: 8 - 12cm

  • Gewicht: 30 - 40 Gramm

  • Alter: 12 - 15 Jahre

  • geschlechtsreif nach 3 - 4 Monaten

Männchen oder Weibchen? 

Das Geschlecht eines Wellensittichs erkennt man an seiner Wachshaut (über dem Schnabel)

Weibchen: braun

Männchen: blau

Jungtier: rosa

Die Kehltupfen beim Männchen sind etwas größer als die des Weibchens.

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